Friedenslicht aus Betlehem


Nachbericht zur Aussendungsfeier 2021

Als das Friedenslicht am Sonntag, den 12.12.2021 im Regensburger Dom Einzug hält, hat es bereits eine lange Reise hinter sich. Entzündet wird es jedes Jahr von einem Kind in der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Von dort wird es nach Wien gebracht und schließlich in vielen europäischen Ländern verteilt.

In diesem Jahr ist alles etwas anders. Rund 250 Teilnehmer*innen aus den Pfadfinderverbänden sowie Pfarreien feierten gemeinsam mit Bischof Rudolf Voderholzer im Dom.

Dieses Jahr holten die Pfadfinder*innen vom DPSG Stamm Saal das Licht am dritten Adventswochenende und brachten es pünktlich am Sonntag nach Regensburg, wo die anwesenden Pfadfinder*innen und viele weitere Gäste gespannt darauf warteten, das Licht in Empfang nehmen zu dürfen.

Wie jedes Jahr stand die Aktion Friedenslicht auch heuer wieder unter einem bestimmten Motto: „Friedensnetz – Ein Licht, dass alle verbindet“.

Ein Netz verbindet und fängt jede*n auf. Frieden gilt es zu teilen, dafür brauchen wir Menschen und eine Gemeinschaft. „Wir knüpfen aufeinander zu, wir knüpfen aneinander an, wir knüpfen miteinander, Shalom, ein Friedensnetz.“ Der Refrain des Liedes „Friedensnetz“ greift die Gedanken eines tragenden Netzes auf. Ein Friedensnetz bewirkt Gemeinschaft und Zusammenhalt. Jede*r ist ein Teil des Netzes und wird gebraucht, um es stabil zu halten und es zu vergrößern. Dafür braucht es Mut, Stärke, Zielstrebigkeit, die Bereitschaft offen auf Andere zuzugehen, den eigenen Standpunkt zurückzustellen und Kompromisse zu schließen. All das sind Kennzeichen friedlichen Zusammenlebens. Wer sich dafür einsetzt, hält gleichzeitig den Wunsch nach Frieden lebendig und arbeitet aktiv an gemeinsamen Verbindungen und deren Aufrechterhaltung. Nur gemeinsam können neue Verbindungen hergestellt und bestehende Netzwerke gepflegt und genutzt werden. (siehe auch.: www.friedenslicht.de)

Vorab konnten die Teilnehmer*innen am Eingang in einem symbolischen Netz ihren Einsatz für den Frieden notieren. So entstand ein buntes und vielfältiges „Friedensnetz“.

Am Anfang des Gottesdienstes konnte anhand des sehr bekannten Spieles „Alle die…“ gemeinsam Verbindungen untereinander, wie „Aktiv bei den Pfadfinder*innen“, „Aktiv in einer Gemeinde“ oder „Pflegt eine Freundschaft in ein anders Land“ festgestellt werden.

Das Licht wurde von den Pfadfinder*innen Saal in der großen Friedenslichtlaterne nach vorne getragen. Dort wartete bereits der Staffelstern der Aktion Dreikönigssingen auf das Friedenslicht.

Bevor das Licht übergeben wurde, richtete sich Bischof Rudolf Voderholzer an die erwartungsvolle Menge. Er griff den Lesungstext auf und machte deutlich, dass alle Personen in der Kirche willkommen und gut aufgehoben sind. Das Friedenslicht soll uns erleuchte, damit alle Lichtbringer*innen und somit Bot*innen des Friedens werden.

Genau das ist auch das Ziel der Friedenslichtübergabe: Das Licht in die Welt hinauszutragen und anderen Menschen zu überbringen, um ihnen ein Zeichen für unsere Hoffnung auf Frieden und gleichzeitig die Aufforderung zu überbringen, mutig zu sein, sich für Solidarität, Gerechtigkeit einzusetzen und sich für den Frieden stark zu machen.

Bei den Fürbitten wurde das „Friedensnetz“ mit weiteren Bitten durch die Pfadfinder*innen erweitert.

Nach dem traditionellen Pfadfinderschlusslied „Flinke Hände, flinke Füße“, das mit vollem Körpereinsatz mitgetanzt wurde, machten sich die Lichtbringer*innen auf den Weg nach Hause, um auf dem Heimweg das Licht an Pfarreien und Gruppierungen im Bistum weiterzutragen, denn schon ein altes dänisches Sprichwort sagt: „Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze die eines anderen anzündest.“

Ein herzlicher Dank geht an alle fleißigen Helfer*innen sowie aktiven Teilnehmer*innen, ohne deren Engagement die feierliche Übergabe des Friedenslichtes nicht stattfinden hätte können. Ebenso bedanken wir uns bei der Musikgruppe „Rhythm up“ aus Straubing, die für eine stimmungsvolle musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte. Wir freuen uns schon jetzt auf das Friedenslicht 2022!


Das Friedenlicht im Bistum Regensburg

Diese Karte dient der Übersicht, welche DPSG Stämme und PSG Stämme sowie Pfarreien und Gruppierungen das Friedenslicht in der Aussendungsfeier im Regensburger Dom abholen.


Sollten Sie keinen Platz in der Aussendungsfeier bekommen haben, setzten Sie sich gerne mit einer der aufgeführten Gruppierungen direkt in Verbindung, um das Licht dort zu erhalten, den auch hier gilt „Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze die eines anderen anzündest.“

Außerdem wird das Friedenslicht nach der Aussendungsfeier in der darauffolgenden Woche noch in weiteren Kirchen in Regensburg leuchten, zum Beispiel in St. Emmeram ab Dienstagmittag, 14.12.2021.


Materialbestellungen

Materialien wie Aufnäher, Windlicher und Dauerlichter können wieder am dritten Adventssonntag im Aussendungsgottesdienst gekauft werden.
Sollten größere Mengen benötigt werden, können diese auch direkt beim Rüsthaus hier selbst bestellt werden.


Kontakt

DPSG Diözesanbüro
Obermünsterplatz 7, 93047 Regensburg (Postadresse)
Emmeramsplatz 10, 93047 Regensburg (Besucheradresse)
Telefon: 0941 / 597 – 2276
buero[at]dpsg-regensburg.de
www.dpsg-regensburg.de

oder:

PSG Diözesanbüro
Obermünsterplatz 7, 93047 Regensburg (Postadresse)
Emmeramsplatz 10, 93047 Regensburg (Besucheradresse)
Telefon: 0941 / 597 – 2272
psg[at]bistum-regensburg.de
www.psg-regensburg.de