Friedenslicht

Aussendungsfeier des Friedenslichtes 2017

Als das Friedenslicht gemeinsam mit vielen Bannern in den Dom einzieht, hat es bereits einen langen Weg hinter sich. Es wurde wie jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem von einem Kind entzündet. Von dort wird es nach Wien gebracht und schließlich in vielen europäischen Ländern verteilt. Dieses Jahr holten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom DPSG Stamm Teugn das Licht am dritten Adventswochenende bei der zentralen Aussendungsfeier in Wien und brachten es pünktlich am Sonntag nach Regensburg. Dort erwarteten rund 900 Menschen das Licht und nahmen es in Empfang.

 

Sich friedvoll die Hände reichen und nicht zur Faust  ballen war die Botschaft, welche Bischof Rudolf Voderholzer an die erwartungsvolle Mengen richtete, bevor das Licht verteilt wurde.

 

Genau das ist auch das Ziel der Friedenslichtübergabe: Das Licht in die Welt hinauszutragen und anderen Menschen zu überbringen, um ihnen ein Zeichen für unsere Hoffnung auf Frieden und gleichzeitig die Aufforderung zu überbringen, sich für den Frieden stark zu machen.

 

„Auf dem Weg zum Frieden“ lautete das diesjährige Motto der Aktion. Frieden zu schaffen ist nicht immer leicht. Oft stehen verschiedene Hindernisse oder Schwierigkeiten im Weg, die es zu überwinden gilt. So mussten auch die Besucher und Besucherinnen der Aussendungsfeier einige Hindernisse, wie ein Netz aus Seilen oder eine Bank überwinden sowie einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, um im Dom anzugelangen. Die Herausforderung auf dem Weg zum Frieden besteht darin, durchgehend daran zu arbeiten und trotz aller Hindernisse den Weg zum Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Das Friedenslicht soll ermutigen sich gemeinsam und guten Mutes auf den Weg zu machen. Ganz nach dem Gründer der Weltpfadfinderbewegung Lord Robert Baden-Powell: „Eine Schwierigkeit hört auf, eine solche zu sein, sobald ihr darüber lächelt und sie in Angriff nehmt“.

 

Am Ende der Feier bot sich ein eindrucksvolles Bild, als alle Besucherinnen und Besucher ihr empfangenes Licht in die Höhe streckten und ein Lichtermeer den Regensburger Dom erhellte. Nach dem traditionellen Pfadfinderschlusslied „Flinke Hände, flinke Füße“, das mit vollem Körpereinsatz gesungen wurde, machten sich alle auf den Heimweg, um das Licht weiter zu verteilen.

 

Ein herzlicher Dank geht an alle fleißigen Helfer und Helferinnen sowie aktiven Teilnehmer und Teilnehmerinnen, ohne deren Engagement die feierliche Übergabe des Friedenslichtes nicht stattfinden hätte können. Ebenso bedanken wir uns bei der Band „Impeesa“, welche die Aussendungsfeier musikalisch gestalten.

 

Wir freuen und jetzt schon auf das Friedenslicht 2018, wenn es wieder heißt: „Flinke Hände, flinke Füße, wache Augen, weites Herz, Freundschaft, die zusammenhält, so verändern wir die Welt!“

 

Wer noch einen Aufnäher vom Friedenslicht 2017 haben möchte, kann sich jederzeit im Büro melden. Ein Stück kostet 2,50€.