Diözesanversammlung 2017

Erschienen am 16. März 2017 in Diözesanversammlung

DPSG Regensburg

 

Eine Versammlung im Schlafrock – die Diözesanversammlung 2017

Die Diözesanversammlung ist das wichtigste demokratische Gremium unseres Verbandes. Einerseits legt der Vorstand Rechenschaft über das vergangene Jahr ab, andererseits haben die Mitglieder des Verbandes die Möglichkeit,  Anträge zu stellen und so Weichenstellungen für die kommenden Jahre vorzunehmen.

Ein zentraler Punkt der diesjährigen Diözesanversammlung, die von 10. bis 12. März 2017 in Ensdorf stattfand, waren die Wahlen des männlichen Vorstandes, des Diözesankuraten sowie der Mitglieder des Landesamtes St. Georg e.V., des Trägervereins der DPSG Regensburg. Der Diözesanverband Regensburg ist sehr glücklich darüber, dass der „alte“ Vorstand auch der neue ist und freut sich über die Wiederwahl unseres Diözesanvorsitzenden Günther Bäte sowie unseres Diözesankuraten Bernhard Reber. Somit ist das Vorstandsteam zusammen mit Julia Kürzinger, die bereits bei der DV 2016 zur Diözesanvorsitzenden gewählt wurde, weiterhin voll besetzt und kann gestärkt in das neue Pfadfinderjahr starten. Mit 17 zum Teil neu gewählten Mitgliedern (plus zwei Vertreter des Vorstandes) ist auch das Team des Landesamtes St. Georg e.V. gut aufgestellt. Wir gratulieren allen ganz herzlich und wünschen viel Freude bei der Arbeit sowie eine erfolgreiche und gute Amtszeit.

Neben den Wahlen standen natürlich auch die Rechenschaftsberichte der Diözesanleitung, des Landesamtes und aller anderen Gremien der DPSG im Mittelpunkt der Diözesanversammlung 2017.

Eine Überraschung wartete auf unsere Büromitarbeiterin Gerlinde Maß. Seit 15 Jahren ist sie die gute Seele des Verbandes, hat stets ein offenes Ohr für alle Anliegen und unterstützt den Verband tatkräftig und zuverlässig. Dieses Jubiläum muss natürlich gefeiert werden. Den Anfang machte der Vorstand mit einer Torte, die Gerlinde bei der DV überreicht wurde. Günther kündigte außerdem an, dass im Laufe des Jahres wohl weitere kleine Überraschungen auf Gerlinde warten würden.

Im diesjährigen Studienteil stand die Jahresaktion 2017 der DPSG im Mittelpunkt. Gemeinsam für Europa einstehen, menschenfeindlichen und radikalen Bestrebungen entgegenwirken und die demokratischen Prinzipien der EU stärken – dies sind einige Hauptziele der Jahresaktion. Mit Impulsfragen zum Thema, die der größten Jugendstudie Europas „Generation What“ entnommen waren, wurden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder gleich zu Beginn auf das Thema eingestimmt und waren aufgefordert, sich selbst Gedanken über ihre Einstellung zu Europa und der EU zu machen. Nach einer kurzen theoretischen Vorstellung der Jahresaktion durften die TeilnehmerInnen ihr Wissen in einem Europa-Memory unter Beweis stellen. Anschließend erhielten sie in einem Vortrag einen kurzen Abriss der Geschichte Europas und der EU und machten sich in einem weiteren Schritt Gedanken über ihre Wertehierarchie, die sie nicht nur auf sich, sondern schließlich auch auf Europa beziehen sollten. Mit dem Auftrag, eine Plakatwand zum Thema „Unsere Vision für Europa 2025“ zu gestalten, ging der Studienteil zu Ende.

Am Samstagabend zelebrierte unser Diözesankurat Bernhard Reber einen Gottesdienst zum Thema „Fasten“. Im Mittelpunkt stand eine Klangschale, die nur dann klingt, wenn sie leer ist. Sie sollte deutlich machen, dass unser Leben nur schwingen und klingen kann, wenn wir uns von manchem befreien, was uns im Weg liegt und unser Inneres nicht zum Schwingen kommen lässt. Mit verschiedenen Gegenständen wie Handy, Schlüsselbund oder Bierflasche wurden Impulse für ein Fasten gegeben.

In alter Tradition wurden im Anschluss an den Gottesdienst noch die anstehenden Ernennungen und Berufungen durchgeführt. Julia Kürzinger und Tobias Eichinger konnten sich über ihre Woodbadge-Ernennung freuen und Norbert Sommer über die Berufung in den Pfadi-DAK.

Nach getaner Arbeit durfte natürlich der Festabend nicht fehlen, der in diesem Jahr als Pyjamaparty etwas gemütlicher ausfiel. Mit Karaoke und schön dekorierten Kissenecken konnte bei Schlummerlicht gefeiert werden.

Am letzten Tag standen Jahresplanungen sowie zwei Anträge auf dem Programm. Es wurde auf Antrag von Julia Kürzinger, Günther Bäte und Stefan Schötz beschlossen, dass die Bezirksversammlungen der sechs Bezirke des Diözesanverbandes Regensburg in Zukunft je zwei Delegierte sowie zwei Ersatzdelegierte für ihren Bezirk als stimmberechtigte Mitglieder der Diözesanversammlung wählen. Die Delegation gilt für ein Jahr. Ebenso wurde auf Antrag des FAK Ökologie beschlossen, dass bei Veranstaltungen zukünftig regional, saisonal und umweltfreundlich bzw. fair eingekauft und auf PET-Flaschen weitgehend verzichtet werden soll.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen endete die Diözesanversammlung 2017. Wir danken allen, die dabei waren und ganz besonders denjenigen, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren.

 

 

Comments are closed.